Chronik

2017

Die Hommel+Keller Gruppe wird aus strategischen Gründen aufgelöst. Am 01. Januar 2017 übernimmt Sigmund Grimm die alleinige Geschäftsführung der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH und der QUICK Tooling GmbH. Peter Keller leitet die Geschäftsbereiche Härte- und Beschichtungstechnik, die in der neu gegründeten H+K Gruppe zusammen gefasst sind. 

2016

Die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH nimmt Verzahnungswerkzeuge mit ins Produktportfolio auf.  Der Bereich Wälz- und Formfräsen ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil bei der eigenen Herstellung der zeus Rändelwerkzeuge und bildet die solide Basis für die erfolgreiche Markteinführung  der Handelsmarke HOBit im Juni 2016. 

2014

Die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH, zu dem Zeitpunkt bereits weltweit führend im Werkzeugmarktsegment Rändeltechnik, übernimmt die Rändelwerkzeugsparte QUICK von der SWAROVSKI OPTIK KG und überführt sie in die neue QUICK Tooling GmbH am Firmenstammsitz in Aldingen. Mit dieser Übernahme des europäischen Hauptwettbewerbers baut Hommel+Keller seine Marktführerschaft weiter aus.

Gründung der Hommel+Keller Management GmbH, in der alle administrativen Stellen der Unternehmensgruppe gebündelt werden. Die Leistungsverrechnung an die Gesellschaften der Unternehmensgruppe erfolgt verursachungsgerecht.

2013

Elsbeth Leiber und Rudolf Keller treten als Gesellschafter aus. Die Gesellschaftsstruktur der Unternehmensgruppe wird komplett neu geordnet. Sigmund Grimm und Peter Keller übernehmen zu gleichen Teilen die Hauptanteile des Unternehmens. Herr Martin Jauch tritt als neuer Gesellschafter in das Unternehmen ein.

Dem Umsatzwachstum im Bereich Vakuumhärten wird durch die Beschaffung des zwischenzeitlich 12. Vakuumofens Rechnung getragen. Die H+K Härte- und Oberflächentechnik GmbH avanciert dadurch zum größten Vakuumhärter in Süddeutschland. Als Spezialist bedient H+K heute Zulieferer aller namhaften Hersteller von Einspritzsystemen.

2010

Die neu gegründete H+K Carbotec GmbH komplettiert mit ihrem zusätzlichen Technologiebereich "Schutzgashärten" die Angebotspalette. Damit erlangt H+K den Status einer Full Service Härterei mit einem Technologieportfolio, welches alle wesentlichen Härteverfahren umfasst. Im darauf folgenden Jahr wird die H+K Carbotec GmbH mit der H+K Härte- und Oberflächentechnik GmbH fusioniert.

2007

In der H+K Härte- und Oberflächentechnik GmbH wird in den Bereich Gasnitrieren investiert und die erste Gasnitrieranlage inklusive Waschanlage in Betrieb genommen. Im Folgejahr wird die Kapazität um eine zusätzliche Gasnitrieranlage erweitert.

2005

Sigmund Grimm tritt als Gesellschafter in das Unternehmen ein und wird zum Geschäftsführer aller drei Firmen bestellt. Zum Ende des Jahres tritt Rudolf Keller als Gesellschafter aus.
Im März 2005 beginnen mit dem offiziellen Spatenstich die Bauarbeiten für das neue Verwaltungsgebäude. Im Sommer zieht die Produktion bereits in die neuen Hallen ein. Im Herbst rückt die gesamte Mannschaft nach und bezieht die neuen Räume des Verwaltungsgebäudes der Hommel + Keller Unternehmensgruppe.

2004

Die Firma H+K Surface Technology GmbH wird gegründet. Das Dienstleistungsangebot des Unternehmens umfasst PVD-Beschichtungen für den Werkzeug- und Formenbau. Verhandlungen zur Anmietung mit späterem Kauf der an die Härterei angrenzenden Speditionshalle werden aufgenommen.

2003

Die H+K Härte- und Oberflächentechnik nimmt ihre siebte Vakuumanlage in Betrieb.

2001

Der Geschäftsbereich Messwerkzeuge wird verkauft. Es erfolgt die Konzentration mit intensivem Ausbau des Produktbereichs Rändelwerkzeuge und Rändelräder.

1998

Die Härterei vergrössert durch einen Anbau nochmals ihre Produktionsfläche. Der Bereich Vakuumhärten boomt und es wird in eine vierte Vakuumanlage investiert.

1997

Das Unternehmen wird aufgespaltet: Die Hommel + Keller GmbH & Co. KG wird Besitz- und Verwaltungsgesellschaft. Die neu gegründete Hommel + Keller Präzisionswerkzeuge GmbH produziert und vertreibt die zeus Rändelwerkzeuge. Die ebenfalls neu gegründete H+K Härte- und Oberflächentechnik GmbH übernimmt den Geschäftszweig Wärmebehandlungen.

1995

Das Dienstleistungsangebot der Härterei wird ausgebaut: Eine Brünieranlage und eine zweite Vakuumanlage werden in Betrieb genommen. Ruth Schlenker wird Kommanditistin. Peter Keller Kommanditist und Geschäftsführer.

1993

Der Sohn des Geschäftsführers Rudolf Keller, Peter Keller, tritt als Vertriebsleiter in das Unternehmen ein. Werner Keller scheidet zum Ende des Jahres als Geschäftsführer aus.

1988

Die erste Vakuumanlage wird in Betrieb genommen.

1987

Das Härtereigebäude in der Brunnenstrasse erhält den ersten Anbau.

1986

Das erste Bearbeitungszentrum wird in Betrieb genommen.

1984

Nach dem Tod des Geschäftsführers Johannes Schlenker erhält die Firma eine neue Gesellschaftsform. Komplementär der Hommel + Keller GmbH & Co. KG wird die neu gegründete Schlenker, Keller & Co. KG. Werner und Rudolf Keller werden zu Geschäftsführern bestellt.

1980

1980 verstirbt die stille Gesellschafterin Natalie Beck. Ihre Nichte, Frau Elsbeth Leiber, geb. Schlenker wird Gesellschafterin.

1979

Die erste EDV Anlage wird in Betrieb genommen.

1978

Rudolf Keller wird Prokurist.

1977

Der Firmenmitbegründer Jakob Keller stirbt im Alter von 82 Jahren.

1976

Das Unternehmen feiert sein 50. Jubiläum.

1974

Im Jahr 1974 wiederholt sich die Brandkatastrophe. Sowohl die Härterei als auch die Rändelradfertigung sind betroffen. Die Rändelradfertigung wird kurzfristig in die Werkstatträume in die Uhlandstrasse 9 verlegt. Im Industriegebiet Kolbenhalde wird das Grundstück Brunnenstrasse 34 erworben. Zum Ende des Jahres kann dort die Produktion aufgenommen werden.

1972

Rudolf Keller übernimmt die kaufmännische Leitung. Das Gebäude Uhlandstrasse 4a wird durch einen Brand zerstört.

1968

Jakob Keller tritt als Geschäftsführer und Komplementär zurück. An seine Stelle tritt Herr Werner Keller.

1963

Die Geburtstunde der H+K Härte- und Oberflächentechnik: Aus der Not heraus entwickelt sich ein neuer Geschäftszweig. Mit zwei kleinen Härteöfen, die für die Produktion der Rändelwerkzeuge eingesetzt werden, beginnt man mit der Bearbeitung von Lohnaufträgen. Zeitgleich wird das Rändelwerkzeugprogramm erweitert. Rändelfräswerkzeuge ergänzen das bestehende Produktportfolio Rändelformwerkzeuge und Rändelräder. Die Herstellung von Rändelrädern wird auf Wälzmaschinen verlegt und so teilweise automatisiert. Die Vertriebsstrategie beinhaltet den Aufbau eines aktiven Kundendienstes mit intensiver Kundenberatung.

1960 - 1962

Der Weltmarkt öffnet sich. Wettbewerber aus Japan, der Tschechischen Republik, Polen und Ungarn überschwemmen den Markt mit Messschrauben und Schieblehren zu Dumpingpreisen. Ein unerträglicher Preisverfall ist die Konsequenz. Die Produktion von Messschrauben und Schieblehren wurde daraufhin eingestellt. Nach und nach wurden alle Standardmessinstrumente stufenweise abgebaut. Die Anzahl der Mitarbeiter viel auf 50.

1950 - 1960

Die Fertigungsräume werden nochmals erweitert. Das Grundstück Uhlandstrasse 8 wird erworben, das bisherige Gebäude um zwei Stockwerke erweitert. Die Mitarbeiterzahl steigt auf 150.

1954

Das Patentamt in München stellt ein Patent auf ein zeus Rändelwerkzeug aus.

1950

Hommel & Keller stellt erstmalig auf der neu entstandenen Industrie- und Exportmesse in Hannover aus. Aufträge von ehemaligen Kunden beleben das Geschäft.

1949

Am 31.12.1948 scheidet der Mitbegründer Georg Hommel aus dem Unternehmen aus. Die Geschäftsleitung liegt in den Händen von Jakob Keller und Johannes Schlenker.

1946

beginnt in der französischen Besatzungszone die Demontage von Betriebseinrichtungen. Hommel und Keller gelingt es nur durch intensive Verhandlungen die angeordnete Volldemontage und Sprengung der Fabrik in eine Teildemontage umzuwandeln. Die Fabrik kann bestehen bleiben, die Einrichtungen müssen jedoch finanziell abgeglichen werden. Die Ausgleichszahlungen stellen das Unternehmen vor finanzielle Probleme. Durch den Verlust von Maschinen und Einrichtungen bleibt die Produktion erschwert.

1945

Aldingen wird von der französischen Rheinarmee besetzt. Mit der Genehmigung der französischen Militärregierung konnte die Produktion wieder aufgenommen werden. Die Söhne des damaligen Geschäftsführers Jakob Keller, Werner und Rudolf Keller, treten in das Unternehmen ein.
Die Produktion ist durch die Folgen des Krieges erschwert. Rohstoffe sind knapp. Bezugsmarkt, Beziehungen und Schwarzmarkt beherrschen die Szene.

Am 01.Dezember 1945 wird die Kommandistin Ruth Schlenker Komplementär. Ihr Ehemann Johannes Schlenker wird zum Geschäftsführer bestellt.

1939 - 1944

Während des zweiten Weltkriegs hat auch das Unternehmen zu kämpfen: Durch die Einberufungen kommt es zu Personalengpässen. Die wöchentliche Arbeitszeit wird auf 60 Stunden hochgefahren. Wegen Stromknappheit wird wechselschichtig Tag und Nacht gearbeitet. Mindestens 10 Mitarbeiter kehren nach dem Krieg nicht mehr zurück.

1929 - 1937

Das Fabrikgebäude wird umgebaut und in den kommenden Jahren durch einen Anbau und Bezug eines Nebengebäudes erweitert. Die Produktionsfläche verdoppelt sich. 150 Mitarbeiter können beschäftigt werden.

1926

Jakob Keller und Georg Hommel übernehmen die in Konkurs geratene Messwerkzeugfabrik Aldingen GmbH und gründen die Hommel + Keller KG. Zwischen 20 und 30 der ehemaligen Kollegen, sowie die Schutzmarke zeus werden übernommen.

Das Kerngeschäft ist die Herstellung von Messwerkzeugen. Die für deren Herstellung benötigten Rändelwerkzeuge werden für den Eigenbedarf hergestellt.