Soziales Engagement - Ein Tag in der Nachsorgeklinik Tannheim

Mitarbeiter radeln und basteln mit den Kindern und ihren Familien


Soziales Engagement ist nicht immer selbstverständlich - schon gar nicht bei einem international agierenden Unternehmen. Anders bei der Hommel+Keller Gruppe aus Aldingen: Jedes Jahr widmet sich das Unternehmen mindestens einem sozialen Projekt. Diesmal kam das den jungen Patienten der Nachsorgeklinik Tannheim zu Gute.

Die Rehabilitation von Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen steht im Mittelpunkt der Arbeit in der Nachsorgeklinik Tannheim. Mit einem medizinisch-therapeutischen Ansatz werden in der Einrichtung nicht nur die Erkrankten selbst behandelt und betreut, sondern die ganze Familie. Zudem bieten sie Hilfe für Familien an, die ein Kind verloren haben. Am 19. Oktober kam besonderer Besuch: elf Mitarbeiter der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH. In zwei Projekten, einem Kreativ- und einem Aktiv-Programm, verbrachten sie mit den Kindern und Eltern einige Stunden. "Soziales Engagement gehört zu unserer Firmenphilosophie, denn wir haben als Unternehmen auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Dabei gehen wir bewusst über die finanzielle Unterstützung hinaus. Wir wollen Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, aktiv helfen und ihnen unsere Zeit schenken", so Sigmund Grimm, Geschäftsführer der Hommel+Keller Gruppe.

Kreativ oder sportlich

Beim Kreativ-Programm gestalteten sieben Kinder zusammen mit sechs Mitarbeitern von Hommel+Keller und Anke Jentzsch, Kunsttherapeutin der Nachsorgeklinik Tannheim dank Feuereifer und enormem Einfallsreichtum fünf Baumhüttenbilder auf einer großen Holzplatte. Mit Papier, Schere, bunten Farben, Kleber und vielen weiteren Bastelutensilien entstanden die phantasievollen Kunstwerke - vom Märchenschloss à la Dornröschen bis zur Burg mit Pool und Rutsche. "Die Freude der Kinder beim Basteln und Gestalten reißt einen einfach mit. Wir hatten alle viel Spaß bei dem Projekt und das Ergebnis kann sich sehen lassen", so Gudrun Butschle, zuständig für Marketing bei der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH.

Sportlich ging es beim zweiten Projekt zu: 15 Patienten, fünf Mitarbeiter von Hommel+Keller und Günter Hermann, Leiter Physiotherapie der Nachsorgeklinik Tannheim, machten sich morgens mit den Fahrrädern auf zu Linachtalsperre. Nach morgendlichem Nebel konnten die Teilnehmer des Aktiv-Programms dabei das sonnige Wetter genießen. Ein leckeres Mittagessen an der Staumauer und eine Führung durch das dortige Kraftwerk rundeten den Tag ab, bevor es wieder zurück zur Klinik ging.

"Das ganze Projekt und die Verpflegung waren vom Klinikpersonal hervorragend organisiert. Sowohl die Patienten als auch deren Familien begegneten uns sehr herzlich und offen. Die Zusammenarbeit und die Gespräche mit ihnen waren für uns eine wichtige Erfahrung. Da wird einem klar, wie wenig man seine eigene Gesundheit zu schätzen weiß und wie unnötig man sich oft über ,Problemchen´ ärgert", resümiert Sigmund Grimm.

Da sich die Klinik zu einem großen Teil über Spenden finanziert, überreichte Sigmund Grumm bei dieser Gelegenheit der Nachsorgeklinik Tannheim im Namen der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH zudem eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH, Weltmarktführer der Rändeltechnik, die H+K Härte- und Oberflächentechnik, spezialisiert auf Wärmebehandlung, und die H+K Surface Technology GmbH, Experte für Beschichtungen, bilden als eigenständige Unternehmen die Hommel+Keller Gruppe.

 

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